How to read this trilogy in right order?

This is a 3 part series, split in 10 erotic stories.

To read in order:

  1. The Archivist’s Secrets:
  2. Masks of Desire:
  3. The Guardian’s Reckoning:

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Eleanor hatte in der Bibliothek gewartet, zusammengerollt in einem antiken Ledersessel, als die Tür knarrend aufging. Sie blickte auf, das Herz schlug ihr leicht schneller beim Anblick Lucians, der im Türrahmen stand.

Er hatte sich umgezogen.

Die Kleidung von zuvor war verschwunden. Stattdessen trug er ein tiefes Mitternachtsblau, eine lange, fließende Tunika mit goldenen Stickereien. Ein schwerer Gürtel saß tief auf seinen Hüften, mit einer kunstvollen Metallschnalle befestigt. Sein dunkles Haar war leicht zerzaust, doch seine Augen, durchdringend und undurchschaubar, zeigten denselben stillen Amüsement wie zuvor.

„Du siehst bequem aus“, sagte Lucian und trat ein, seine Stimme glatt, durchzogen von etwas, das Eleanors Puls beschleunigte.

Sie schloss das Buch, das sie gelesen hatte. „Ich nehme an, das bin ich.“

Seine Lippen verzogen sich, obwohl sein Ausdruck rätselhaft blieb. „Nicht mehr lange, fürchte ich.“

Eleanor runzelte leicht die Stirn. „Warum?“

Lucian überquerte den Raum in langsamen, gemessenen Schritten und blieb direkt vor ihr stehen. „Heute ist eine besondere Nacht. Eine, in der wir in die Echos der Vergangenheit eintauchen und die Geschichte wieder atmen lassen.“ Er ergriff ihre Hand und hob sie sanft. „Und ich möchte, dass du daran teilnimmst.“

Eleanors Atem stockte. Sie hatte die Rituale in der verborgenen Kammer gesehen – die seltsame, berauschende Welt, in der Macht auf der Kante der Verehrung balancierte. Und jetzt bat er sie, mitzumachen?

„Was für eine Art von … Nachstellung?“ fragte sie vorsichtig.

Lucians Finger glitten über ihr Handgelenk, seine Berührung absichtlich, aber leicht. „Ein mittelalterliches Tableau“, murmelte er. „Ein Herrscher und seine Gefangene. Der Moment der Hingabe, in dem Macht und Trotz aufeinandertreffen, nur um von Begierde neu geschrieben zu werden.“

Ihre Lippen öffneten sich. „Du willst, dass ich die Gefangene spiele?“

Sein Grinsen vertiefte sich. „Du trägst Trotz gut, Eleanor. Und ich …“ Seine Finger hoben ihr Kinn an, zwangen sie, seinem Blick zu begegnen. „Ich weiß, wie man Hingabe wie ein Geschenk erscheinen lässt, nicht wie einen Verlust.“

Ein langsames Schaudern lief ihr über den Rücken.

„Komm“, sagte er, seine Stimme nun tiefer. „Lass mich dich vorbereiten.“

Lucian führte sie durch einen Seitengang, weg von der weiten, buchgefüllten Kammer. Die Luft wurde wärmer, reicher mit dem Duft brennender Kerzen und etwas Blumigem, Berauschendem. Sie betraten einen kleineren Raum, schwach beleuchtet, mit einer niedrigen Frisierkommode und einer Sammlung von Gewändern, die über einer Samt-Chaiselongue drapiert waren.

Eleanor berührte den Stoff – feine Seiden, bestickt mit Gold und Silber.

Lucian trat hinter sie, seine Finger strichen über den Ärmel ihres Kleides. „Deine Kleidung ist zu modern. Wenn du meine Gefangene sein sollst, musst du die Rolle spielen.“

Eleanor schluckte schwer. „Und was bedeutet das?“

Lucian griff an ihr vorbei, nahm ein Kleid aus tiefem Burgunderrot-Seide. Es war zart, doch königlich, die Art von Kleid, das für jemanden gedacht war, der zur Schau gestellt wird. Er ließ den Stoff durch seine Finger gleiten, bevor er sich ihr zuwandte.

„Darf ich?“ fragte er, seine Stimme so glatt wie Samt.

Sie zögerte, nickte dann.

Lucian öffnete die Knöpfe ihres Kleides mit langsamen, absichtlichen Bewegungen. Eleanor spürte die kühle Luft auf ihrer Haut, während er arbeitete, ohne Eile, seine Finger berührten sie kaum, machten sie aber hyperbewusst jeder Bewegung. Als das Kleid ihre Arme hinabglitt und sie nur noch in ihrer Unterwäsche ließ, trat er leicht zurück und hob das Seidenkleid.

„Arme hoch“, wies er an.

Eleanor gehorchte, und die Seide floss über ihre Haut wie Wasser. Lucians Hände richteten den Stoff, glätteten ihn über ihre Taille, seine Finger streiften ihre bloßen Schultern, bevor er die zarten Bänder im Rücken schloss.

Als er fertig war, trat er zurück und ließ seinen Blick über sie schweifen.

„Perfekt“, murmelte er.

Eleanor schluckte und versuchte, die Hitze in ihren Wangen zu ignorieren.

Lucian streckte seinen Arm aus. „Nun komm und triff die anderen.“

~

Die Hauptkammer hatte sich verwandelt.

Es war nicht länger nur ein Ort geflüsterter Gespräche und gestohlener Blicke. Heute Abend war es ein Hof der Macht und des Spektakels.

Goldene Kandelaber flackerten, ihr Licht tanzte über die polierten Marmorböden. Die Luft war erfüllt von Murmeln, dem gedämpften Lachen maskierter Gestalten in aufwendiger Periodenkleidung. Seide und Samt flossen um sie, die Farben tief und reich – Purpurrot, Gold, Obsidian.

Am fernen Ende des Raums erhob sich eine Bühne, auf der ein thronähnlicher Stuhl stand.

Lucian führte Eleanor durch die Menge, sein Griff um ihre Taille fest, aber nicht fordernd. Flüstern folgte ihnen, neugierig, zustimmend.

Eine Frau in tiefem Smaragdseide näherte sich, ihre Maske golden und wie zarte Ranken geformt. „Ist das deine Auserwählte für die Nacht, Lucian?“ fragte sie, ihre Stimme warm und ruhig.

Lucians Finger spannten sich leicht um Eleanors Taille. „Sie ist es“, bestätigte er glatt.

Der Blick der Frau glitt mit stiller Belustigung über Eleanor. „Eine trotzige?“

Lucian lachte leise. „Noch.“

Eleanor spürte, wie ihr Puls raste. Sie war es nicht gewohnt, so angesprochen zu werden – als wäre sie eine Figur in einer Geschichte und nicht sie selbst.

Die Frau lächelte, als wäre sie zufrieden, und trat zurück.

Lucian beugte sich leicht zu ihr, sein Atem warm an Eleanors Ohr. „Hast du Angst?“

Eleanor hob das Kinn. „Nein.“

Lucian lachte leise. „Gut.“

~

Er führte sie zu einem ruhigeren Teil der Kammer, wo ein niedriger Tisch mit Weinkelchen und verstreuten Pergamenten stand. Er schenkte ihr einen Drink ein und drückte ihr den kühlen Metallkelch in die Hände.

„Diese Nachstellung“, begann er, während er sein eigenes Getränk schwenkte, „basiert auf einer Tradition der alten Höfe. Eine gefangene Adlige, vor ihren Eroberer gebracht, mit einem letzten Moment des Widerstands, bevor sie sich ergibt.“

Eleanor schluckte, ihre Finger fest um den Kelch geschlossen. „Und … wie endet das?“

Lucians Blick traf ihren, dunkel und undurchschaubar. „Das hängt von dir ab.“

Sie atmete langsam aus. „Erzähl mir mehr.“

Lucian nahm ihre Hand und zeichnete müßige Muster auf ihr Handgelenk, während er sprach. „Die Gefangene wird nicht einfach überwältigt. Du musst überzeugt werden, deine Unterwerfung verdient statt genommen.“ Seine Finger streiften ihre Handfläche. „Es geht nicht um Gewalt. Es geht um den Tanz zwischen Hingabe und Trotz.“

Eleanors Herzschlag wurde lauter. „Und meine Rolle?“

Lucian lächelte. „Du wirst dem Hof präsentiert. Ich werde dir eine Wahl bieten – widerstehen und vor ihnen gezähmt werden … oder dich willig ergeben und für deine Hingabe geehrt werden.“

Eleanor biss sich auf die Lippe. „Und wie widersteht man?“

Lucian lachte. „Mit Worten. Mit Trotz in den Augen. Mit der Neigung des Kinns. Aber am Ende, Eleanor …“ Er lehnte sich näher. „Die Wahl liegt immer bei mir, sie zu gewähren oder zu verweigern.“

Ein langsames Schaudern durchlief sie.

Lucian neigte den Kopf. „Also … was wird es sein?“

Eleanor zögerte, der Atem flach, gefangen zwischen dem Nervenkitzel des Unbekannten und dem unbestreitbaren Sog der Intrige.

Lucians Hand umfasste ihr Kinn, hob ihr Gesicht zu seinem. „Sag ja“, murmelte er, seine Lippen nur einen Zentimeter von ihren entfernt. „Lass die Geschichte heute Nacht durch uns atmen.“

Eleanor atmete aus, das Herz hämmerte.

Und dann –

Sie nickte.

„Ja.“

Lucians langsames, wissendes Lächeln war das Letzte, was sie sah, bevor sich die Welt um sie verschob und sie in die Vergangenheit zog, in die Hände eines Herrschers, der ihre Hingabe wie eine Krönung erscheinen lassen würde.

~

Eleanor stand im Zentrum der großen Kammer, ihr Atem flach, ihr Puls ein zartes Zittern unter ihrer Haut. Die Seide ihres Kleides schmiegte sich an ihre Kurven, tiefrot gegen den kalten Steinboden. Die Luft war dick von Kerzenrauch und etwas anderem – Vorfreude. Der Hof beobachtete schweigend, ihre Blicke schwer, wartend.

Lucian saß auf seinem Thron, ein dunkler Gott in Samt und Schatten. Das Kerzenlicht leckte über seine scharfen Züge, fing die silbernen Verschlüsse seiner Tunika, den pelzbesetzten Mantel, der über seine breiten Schultern fiel. Er wirkte unnahbar, ein Herrscher aus Dunkelheit und Begierde.

Er hob zwei Finger. „Komm.“

Sie bewegte sich nicht.

Sein Grinsen war langsam, nachgiebig, wie ein Mann, der einen Vogel beobachtet, der nutzlos in einem vergoldeten Käfig flattert. Er stand auf, seine Schritte gemessen, als er zu ihr hinabstieg. Seine Stiefel schlugen in einem stetigen Rhythmus auf den Boden, das Geräusch tief und befehlend. Als er sie erreichte, berührte er sie nicht sofort.

Nein, Lucian war ein Mann, der seine Macht genoss. Er ließ seinen Blick zuerst über ihren Körper gleiten, wie die Seide über ihre Brüste strich, wie ihr Hals arbeitete, als sie schluckte.

„So stolz“, murmelte er, seine Stimme wie dunkler Honig. Seine Finger hoben sich, um die zarte Linie ihres Schlüsselbeins zu verfolgen, langsam, neckend. „So stur.“ Er glitt tiefer, berührte ihre Haut kaum, als würde er sie herausfordern, wegzutreten. „Aber selbst die wildesten Kreaturen lernen zu knien.“

Eleanor atmete scharf aus, entschlossen, still zu bleiben, nicht zu verraten, wie die Hitze seiner Berührung sich in ihr ausbreitete, wie seine Nähe ihren Puls wie einen erschreckten Vogel flattern ließ.

Seine Finger strichen tiefer, verfolgten das Innere ihres Handgelenks. Er hob es zwischen sie, drückte seinen Daumen auf den raschen Schlag ihres Pulses.

„Dein Herz verrät dich“, murmelte er, seine Lippen schwebten nur über ihrer Haut. Ein Hauch von Wärme. Ein grausames Versprechen. „Es singt für mich.“

Sie presste die Kiefer zusammen. „Ich bin nicht dein.“

Sein Grinsen vertiefte sich, boshaft und wissend. „Noch nicht.“

Lucian ließ ihr Handgelenk los, nur um seine Handfläche an ihrem Arm hinabgleiten zu lassen, seine Fingerspitzen streiften kaum die Seide ihres Kleides, ein Flüstern von Empfindung, das Schauer durch sie jagte. Er nahm sich Zeit, genoss, wie sie unter seiner Berührung zitterte.

Dann lehnte er sich vor, sein Atem fächelte gegen ihr Ohr. „Du willst kämpfen“, sinnierte er, Stimme eine Verführung aus Seide und Stahl. Seine Hand glitt in ihren Rücken, drückte gerade genug, um sie seine Kraft spüren zu lassen, die Art, wie er sie genau dort halten konnte, wo er wollte. „Aber sag mir, Eleanor … wie lange wirst du durchhalten, bevor du bettelst?“

Sie sog scharf die Luft ein, ihr Körper verriet sie, die Hitze seiner Worte rollte tief in ihrem Bauch.

Lucian zog sich gerade weit genug zurück, um ihr in die Augen zu sehen, wartete, beobachtete. Dann, so langsam, dass es Qual war, hob er einen einzelnen Finger an ihr Kinn, neigte ihr Gesicht zu seinem, bis sie in seinem Blick gefangen war, gebunden von seinem Gewicht.

„Sag das Wort, und ich höre auf“, murmelte er, seine Stimme nun weicher, intim. „Aber wenn du es nicht tust …“ Sein Daumen strich über ihre Unterlippe, langsam, absichtlich. „Werde ich dir alles nehmen. Deine Kontrolle, deinen Trotz. Ich werde dich auflösen, Stück für Stück, bis du nur noch mich kennst.“

Ihr Körper spannte sich an, jede Nervenfaser brannte. Sie wollte sprechen, ihn wegstoßen, die letzten ausgefransten Ränder des Widerstands festhalten.

Aber sie konnte nicht.

Denn sie wusste bereits – sie war verloren, in dem Moment, als er sie berührte.

Eleanors Atem kam in flachen, ungleichmäßigen Stößen. Der Moment dehnte sich zwischen ihnen, schwer von Ungesagtem, von der Hingabe, die sie noch nicht ausgesprochen hatte.

Lucian sah es, bevor sie sprach, wie ihre Schultern sich entspannten, wie ihre Lippen sich öffneten, als wollte sie protestieren, es aber nie tat. Sein Grinsen war langsam, siegreich, als er nach ihr griff, eine Hand glitt durch die Seide an ihrer Taille, sammelte sie zwischen seinen Fingern.

„Du bist exquisit, wenn du dich ergibst“, murmelte er, seine Stimme dunkler Samt gegen ihre Haut.

Er drehte sie mit geübter Leichtigkeit, seine Berührung fest, aber nie fordernd, bis ihr Rücken an seiner Brust lag. Seine Wärme drang durch die Seide, brannte sich in sie ein. Sein Atem, heiß und stetig, streichelte die Kurve ihres Nackens.

„Du wirst mir alles geben“, flüsterte er, seine Lippen streiften die Muschel ihres Ohrs, ein Versprechen und eine Drohung verwoben.

Eleanor schauderte, ihre Augen flatterten geschlossen, als er ihre Arme sanft hinter ihren Rücken zog. Die Seidenbänder waren bereits in seiner Hand – glatt, kühl, unvermeidlich. Er schlang sie um ihre Handgelenke, langsam, absichtlich. Das Gleiten des Stoffs auf ihrer Haut war eine Liebkosung, eine Fessel, ein Anspruch.

„Lucian …“ Ihre Stimme war kaum ein Hauch, eine Mischung aus Besorgnis und etwas anderem, etwas weitaus Gefährlicherem.

„Pst, kleine Taube.“ Er zog die Seide fester, nicht genug, um zu schmerzen, nur um sie daran zu erinnern, dass sie jetzt ihm gehörte. „Du musst nur fühlen.“

Eine Augenbinde erschien in seinem Griff, tiefes Purpurrot, passend zu ihrem Kleid. Er strich den weichen Stoff zuerst über ihre Lippen, neckend, bevor er ihn zu ihren Augen hob. Die Welt verschwand, verschluckt von Dunkelheit, ließ sie nur mit Empfindung zurück. Dem stetigen Rhythmus seines Atems. Dem Druck seines Körpers gegen ihren.

„Perfekt.“ Seine Stimme trug Zufriedenheit, reich und tief.

Die Kammer war unheimlich still geworden, der Hof beobachtete mit gespannter Aufmerksamkeit. Sie waren Publikum ihres Untergangs, stille Zeugen ihres Falls.

Lucian verschob sich, seine Finger verfolgten die Säule ihres Halses, seine Berührung federleicht. Er nahm sich Zeit, zog seine Knöchel die Linie ihres Schlüsselbeins hinab, tiefer noch, wo die Seide ihres Kleides die zarte Wölbung ihrer Brüste freigab. Er hetzte nicht, beanspruchte nicht – er neckte, verweilte, ließ die Vorfreude sich in ihr winden wie ein langsam brennendes Feuer.

Eleanors Atem stockte, als seine Finger ihre Taille hinabglitten, über die Seide an ihren Hüften. Er verstärkte seinen Griff, zog sie noch enger an sich, ließ sie die feste Hitze seines Körpers spüren.

„Du zitterst“, sinnierte er, seine Lippen verzogen sich belustigt an ihrem Ohr.

Das tat sie. Nicht vor Angst, sondern vor der schieren Intensität des Ganzen. Der Blindheit. Der Fesseln. Dem Gewicht unzähliger Blicke auf ihr. Und ihm. Nur ihm.

Lucians Hand glitt tiefer, neckte den Saum ihres Kleides, bevor sie zurückwich, ein frustriertes Wimmern aus ihrer Kehle zog. Er lachte leise, nachgiebig.

„So begierig“, murmelte er, seine Stimme wie Seide, die sich um sie wickelte. „Und doch kämpfst du noch.“

Er drehte sie dann, langsam, vorsichtig, bis sie ihm gegenüberstand, blind für alles, aber akut seiner Gegenwart bewusst. Seiner Hitze, dem leichten Duft von Leder und Gewürz, der an ihm haftete.

Seine Hände umfassten ihr Gesicht, Daumen streichelten über ihre Wangenknochen, eine Berührung zu zart für einen Mann, der Kontrolle genoss.

„Vertraust du mir, Eleanor?“

Die Frage war unerwartet, ein Flüstern gegen den Sturm, der in ihr tobte.

Sie schluckte schwer. „Ja.“

In dem Moment, als das Wort ihre Lippen verließ, verschob sich etwas zwischen ihnen. Der letzte Rest ihres Widerstands brach, und er spürte es.

Lucians Mund senkte sich auf ihren, beanspruchend, verzehrend. Nichts war weich an der Art, wie er sie küsste – das war Besitz, ein Brandzeichen. Seine Hände verhedderten sich in ihrem Haar, neigten ihren Kopf zurück, während er den Kuss vertiefte, das Vergnügen herauszog, sie zwang, alles zu nehmen, was er gab.

Eleanor schmolz in ihm, ihre gefesselten Hände drückten gegen ihren Hintern, als wollten sie sich an etwas Festem festhalten, etwas Realem im Chaos der Empfindungen.

Der Hof beobachtete schweigend, ihre Blicke schwer, aber es war ihr egal. Sie war verloren in ihm. In der Art, wie er sie an sich zog, wie er sie verschlang, wie er sie entkleidete, ohne auch nur ein einziges Stück Stoff zu entfernen.

Lucian brach den Kuss, seine Lippen einen Atemzug von ihren entfernt, seine Hände glitten ihre Arme hinab. „Knie dich hin.“

Es war keine Forderung. Es war ein Test. Ein letztes Brechen des letzten Trotzes.

Eleanor zögerte nur eine Sekunde. Und dann, langsam, absichtlich, ließ sie sich vor ihm auf die Knie sinken.

Das Grinsen, das seine Lippen umspielte, war reiner Triumph. „Braves Mädchen.“

Read Part 3: The Manuscript of Pleasure

How to read this trilogy in right order?

This is a 3 part series, split in 10 erotic stories.

To read in order:

  1. The Archivist’s Secrets:
  2. Masks of Desire:
  3. The Guardian’s Reckoning:

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