
Masken der Begierde: Entlarvung der Lust (Teil 3)
Wie liest du diese Trilogie in der richtigen Reihenfolge?
Dies ist eine 3-teilige Serie, aufgeteilt in 10 erotische Geschichten.
So liest du in der richtigen Reihenfolge:
- Die Geheimnisse des Archivars:
- Masken der Begierde:
- Die Abrechnung des Wächters:
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Samir nahm sich Zeit, sie anzuziehen, seine Bewegungen langsam und bedächtig, als würde er jeden Moment genießen. Er zog Arielle das Kleid über die Schultern, strich den Stoff langsam über ihren zitternden Körper und ließ seine Finger länger als nötig über ihre bloße Haut gleiten. Sie schauderte bei dieser absichtlichen Langsamkeit, bei dem dunklen, intensiven Blick in seinen Augen, der versprach, dass diese Nacht noch lange nicht vorbei war.
Als sie vollständig angezogen war, tat er dasselbe bei sich selbst und schloss seine Knöpfe mit einer mühelosen Eleganz, die Arielles Puls nur noch schneller schlagen ließ.
Dann nahm er ihr Kinn zwischen die Finger, hob ihr Gesicht an, sodass sie gezwungen war, seinem Blick zu begegnen. „Geh zum Badehaus“, murmelte er, seine Stimme ein sanftes Kommando. „Niemand wird bis morgen Mittag dort sein. Ich will, dass du auf mich wartest.“
Arielle schluckte schwer, ihr Hals war plötzlich trocken.
„Wie finde ich es?“, flüsterte sie.
Samir grinste. „Du wirst es erkennen, wenn du es siehst.“
Damit trat er zurück und beobachtete sie, als würde er darauf warten, dass sie sich zuerst bewegte.
Arielle zögerte nur einen Moment, dann wandte sie sich ab und ging mit leicht unsicheren Schritten davon. Sie war noch immer wund von ihrem letzten Mal, und der dumpfe Schmerz zwischen ihren Schenkeln machte ihren Körper überempfindlich für jede Bewegung. Sie wusste, dass er ihr nachsah, während sie zum Ausgang humpelte, und allein dieser Gedanke jagte ihr ein warmes Schaudern durch den Körper.
Sie trat in die schwach beleuchteten Gänge des Vaults, folgte gewundenen Fluren, die endlos zu sein schienen. Trotz der Pracht des Ortes hing Stille in der Luft, nur durchbrochen vom fernen Flackern von Kerzenlicht, das sie vorwärts leitete.
Dann fand sie es. Das kerzenbeleuchtete Badehaus.
In dem Moment, als Arielle eintrat, sog sie scharf die Luft ein.
Der Raum war atemberaubend.
Weiches, goldenenes Licht flackerte von Hunderten Kerzen entlang der Steinwände und tauchte den Raum in einen warmen, einladenden Schein. Ein großer, eingelassener Pool aus kristallklarem Wasser erstreckte sich in der Mitte, seine Oberfläche kräuselte sich sanft, als würde er sie hineinlocken. Die Luft roch nach Jasmin und Sandelholz, eine berauschende Mischung, die sie auf die angenehmste Weise schwindelig machte. Dampf stieg über dem Wasser auf und schuf eine fast traumhafte Dunstschicht.
Sie ging langsam vorwärts, ließ ihre Finger über die glatten Marmorkanten des Pools gleiten. Das gesamte Badehaus wirkte uralt, wie aus einer vergangenen Epoche – mystisch und unberührt. So etwas hatte sie noch nie gesehen.
Arielle erreichte die Mitte des Badehauses, stand genau am Rand des Wassers und war fasziniert davon, wie das Kerzenlicht über die Oberfläche schimmerte. Die Stille war dicht, fast heilig, und hüllte sie wie ein geflüstertes Geheimnis ein.
Dann spürte sie es.
Eine Präsenz.
Die Luft hinter ihr veränderte sich, und sie wusste – noch bevor sie sich umdrehte –, dass Samir angekommen war.
Arielles Atem stockte, als sie sich langsam umwandte.
Er stand im Torbogen, lehnte sich gegen den Steinrahmen und beobachtete sie. Das Kerzenlicht warf Schatten auf seine markanten Züge und ließ ihn noch verheerend attraktiver wirken. Seine dunklen Augen wanderten über sie, nahmen jeden Zentimeter ihres Körpers mit einem langsamen, verzehrenden Blick in sich auf.
„Du hast es gefunden“, sagte er leise und trat vor. „Genau wie ich dachte.“
Arielle nickte, ihre Stimme blieb ihr im Hals stecken.
Samir hörte erst auf zu gehen, als er direkt vor ihr stand. Er streckte die Hand aus, ließ seine Finger über die Linie ihres Kiefers gleiten und hob dann ihr Gesicht zu sich. Sein Daumen strich über ihre Unterlippe, eine stumme Verführung.
Dann küsste er sie.
Es war nicht hastig. Es war nicht verzweifelt.
Es war langsam – tief. Wie ein Versprechen.
Arielle schmiegte sich an ihn, ihre Hände krallten sich in sein Hemd, während sein Mund sich gegen ihren bewegte, schmeckte, beanspruchte und sie erneut auflöste. Seine Lippen waren warm, weich und doch fest, und sie lockten sie tiefer in den Moment.
Als er sich endlich zurückzog, sagte er kein Wort.
Stattdessen begann er, sie auszuziehen.
Seine Hände bewegten sich mit quälender Langsamkeit, lösten die Schnürung ihres Kleides und zogen den Stoff Zentimeter für Zentimeter herunter. Er nahm sich Zeit, ließ das Kleid über ihre Schultern gleiten und entblößte ihre Haut dem Kerzenlicht. Der warme Schein ließ sie wie aus einem Traum wirken, weiche Kurven und gerötete Wärme.
Samir trat einen Schritt zurück, seine Augen verdunkelten sich, als er sie betrachtete.
„Verdammt schön“, murmelte er, mehr zu sich selbst als zu ihr.
Arielles Atem kam in flachen Stößen, während er fortfuhr, den Rest ihres Kleides herunterzuschieben, bis es zu ihren Füßen fiel. Er fuhr mit den Fingern über ihre Seiten, hinunter zu ihren Hüften, bevor er das letzte Stück Stoff zwischen ihnen löste.
Sie stand nackt vor ihm, die Wärme des Badehauses küsste jeden Zentimeter ihrer entblößten Haut.
Samir stieß einen leisen, fast ehrfürchtigen Fluch aus.
Dann begann er, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, sich selbst auszuziehen.
Arielle beobachtete ihn, ihr Herz hämmerte, während er sein Hemd aufknöpfte und die harten Linien seiner Brust, die geformte Kraft darunter enthüllte. Sie hatte ihn erst vor wenigen Minuten nackt gesehen, doch hier, im goldenen Kerzenlicht, wirkte er fast unwirklich – jeder Zentimeter von ihm mit Absicht und Kontrolle gemeißelt. Was hatte sie sich nur gedacht, als sie glaubte, sie könnte ihn beherrschen?
Sein Hemd fiel zu Boden und gesellte sich zu den verworfenen Kleidern. Dann arbeitete er an seinem Gürtel, sein Blick verließ sie nicht, während er die Schnalle öffnete und das Leder mit bedächtiger Leichtigkeit herauszog.
Arielles Lippen öffneten sich, ihr Körper vibrierte vor Vorfreude, als er den Rest seiner Kleidung beiseiteschob und sich ihr entblößte.
Der Moment dehnte sich zwischen ihnen aus, schwer von Hitze und etwas Tieferem – etwas Ungesagtem.
Schließlich griff Samir wieder nach ihr.
Doch diesmal führte er sie ins Wasser.
In dem Moment, als Samir Arielle in den Pool führte, umhüllte sie das warme Wasser wie Seide und glitt in zarten Wellen über ihre nackte Haut. Das Bad war tiefer als erwartet und reichte ihr gerade bis unter die Brust, während sie vorwärts watete und ihre Finger über die Wasseroberfläche streichen ließ. Dampf stieg dick und berauschend in die Luft, vermischte sich mit dem weichen goldenen Schein des Kerzenlichts.
Samir trat hinter sie, seine Präsenz eine dunkle Hitze an ihrem Rücken. „Du zitterst“, murmelte er, seine Stimme ein samtiges Raunen an ihrem Ohr.
Arielle war sich nicht sicher, ob es an der Wärme des Bades lag oder an der langsamen, verweilenden Art, wie seine Hände über ihre Hüften glitten und ihre nasse Haut nur leicht streiften.
„Vielleicht“, flüsterte sie und neigte den Kopf leicht, als er den Bogen ihres Halses küsste. Seine Lippen waren warm und feucht vom Wasser, und als er sich zurückzog, konnte sie die Hitze noch immer dort spüren.
Sie wandte sich ihm zu.
Samir stand vor ihr, das Kerzenlicht fing sich in den Wassertropfen, die an seiner geformten Brust hafteten. Sein dunkles Haar war feucht und kräuselte sich leicht an den Enden, sein Blick brannte mit etwas Ursprünglichem, das Arielles Atem stocken ließ.
„Du bist so atemberaubend“, sagte er, seine Stimme tief und fast ehrfürchtig.
Arielles Lippen öffneten sich, doch bevor sie antworten konnte, fanden Samirs Hände ihre Taille und führten sie zurück an den glatten Marmorrand des Pools. Seine Handflächen waren fest und absichtlich, drückten sich mit einer Intimität gegen ihren Körper, die Schauer durch sie jagte.
Sie keuchte, als seine Finger tiefer glitten, über ihren Bauch strichen und dann knapp unter die Wasseroberfläche tauchten. „Sag mir, was du willst“, lockte er, sein Mund streifte die empfindsame Haut unter ihrem Kiefer.
Arielles Puls flatterte wild. „Dich“, flüsterte sie.
Samirs Grinsen war dunkel und wissend. „Dann nimm mich.“
Arielles Atem kam in flachen Stößen, während sie nach ihm griff, ihre Hände über die harten Flächen seiner Brust, die Rillen seines Bauchs gleiten ließ und beobachtete, wie das Wasser in trägen Rinnsalen über seinen Körper lief. Sie spürte das gleichmäßige Pochen seines Herzschlags unter ihren Fingerspitzen, schnell und stark.
Ihre Hände glitten tiefer.
Samir stieß einen scharfen Atemzug aus, als ihre Finger sich um seinen halbsteifen Schwanz unter Wasser schlossen. Sein Kopf sank nach vorn und ruhte an ihrer Schulter, während seine Hände sich um ihre Taille spannten. „Du spielst mit Feuer, Liebling“, stöhnte er, seine Stimme dick vor Zurückhaltung.
Arielle lächelte, neigte den Kopf leicht, sodass ihre Lippen sein Ohr streiften. „Vielleicht will ich brennen.“
Samir stieß ein tiefes, raues Lachen aus, bevor er sich zurückzog, um sie anzusehen. Seine dunklen Augen waren erfüllt von etwas Gefährlichem, Berauschendem.
Ohne Vorwarnung hob er sie hoch, schlang ihre Beine um seine Hüften. Das Wasser schwappte zwischen ihnen, erhitzt und unruhig, spiegelte den hämmernden Schlag in Arielles Brust wider.
Sie klammerte sich an ihn, ihre Nägel gruben sich in seine Schultern, als seine Lippen die ihren fanden – tief, verzehrend, ein Kuss, der ihr den Atem raubte.
Samirs Hände wanderten über ihren Rücken, erkundeten jede Vertiefung und Kurve, als würde er die Form ihres Körpers einprägen. Seine Finger verflochten sich in ihr nasses Haar, neigten ihren Kopf zurück, damit er seinen Mund an ihrem Hals hinunterziehen konnte, seine Zunge die empfindsame Haut an der Basis ihres Halses liebkoste.
Arielle keuchte und bog sich ihm entgegen.
„Mein“, murmelte Samir gegen ihre Haut, seine Stimme schwer von Besitz.
Sie schauderte bei der rohen Intensität in seiner Stimme. „Dein“, hauchte sie.
Seine Hände erkundeten jeden Zentimeter von ihr unter Wasser – Fingerspitzen glitten über ihren Rücken, über die Rundung ihrer Hüften, zwischen ihre Schenkel, in ihre Muschi, neckten, lernten, was sie erzittern und stöhnen ließ. Er war langsam, bedächtig, genoss es, wie sie sich an ihn schmiegte.
Und Arielle erkundete ihn ebenso.
Ihre Lippen wanderten über sein Schlüsselbein, hinunter zu seiner Brust, ihre Finger kartografierten die festen Rillen seiner Muskeln. Sie wollte ihn einprägen, jeden Zentimeter von ihm kennenlernen, so wie er sie kennenlernte.
Samir stöhnte, als ihre Nägel leicht über seine Wirbelsäule kratzten. „Du machst mich wahnsinnig“, murmelte er gegen ihre Schulter.
Arielle grinste, neigte den Kopf, um seinem Blick zu begegnen. „Gut.“
Sein Lachen war tief und vibrierte durch seine Brust. „Kleine Neckerei“, murmelte er, bevor er ihre Lippen erneut einfing.
Doch diesmal war der Kuss nicht nur Begierde – es war etwas Tieferes.
Ein Geständnis?
Ein Versprechen?
Arielle wusste es nicht, aber sie spürte etwas in der Art, wie seine Hände sie hielten, wie seine Lippen sich gegen ihre bewegten, wie ihre Körper sich so perfekt aneinanderfügten.
Samir zog sich leicht zurück, seine Stirn ruhte gegen ihre. „Ich will dich nicht so sehr wollen“, gestand er, seine Stimme rau. „Aber ich tue es. Ich will dich so verdammt sehr.“
Arielles Atem stockte.
„Dann hör nicht auf“, flüsterte sie.
Samir stieß einen leisen Fluch aus, bevor er sie erneut küsste – tief, langsam, unnachgiebig.
Und sie blieben so, verstrickt in der Wärme des Wassers, im Schein des Kerzenlichts, ineinander.
~
Schließlich hob Samir sie in seine Arme, trug sie wie eine Braut aus dem Wasser. Arielle stieß einen kleinen Keuchlaut aus und klammerte sich an ihn, während er sie mühelos trug, als würde sie nichts wiegen.
„Samir—“
„Pst, Liebling“, murmelte er und drückte einen Kuss auf ihre feuchte Schläfe. „Lass mich mich um dich kümmern.“
Sie seufzte und schmiegte sich an ihn.
Samir stieg aus dem Bad, die kühle Luft biss in ihre nasse Haut, doch er hielt nicht an. Er trug sie durch die Gänge des Vaults, bewegte sich mit der Selbstsicherheit eines Mannes, der alles besaß, was er berührte – einschließlich ihr.
Dann passierten sie den Gastgeber.
Lucian lehnte im Türrahmen eines schwach beleuchteten Gangs, sein scharfer Blick glitt amüsiert über sie. Seine Lippen verzogen sich zu etwas Wissendem, etwas Überheblichem.
Samir blieb nicht stehen. Er grinste Lucian nur an, eine stumme Erklärung, ein Sieg.
Lucian lachte leise und schüttelte den Kopf. „Viel Spaß“, meinte er.
Samir sah nicht einmal zurück. „Hatten wir schon.“
Arielles Gesicht brannte, doch sie verbarg ihr Lächeln an Samirs Schulter, ihr Herz pochte noch immer von allem, was gerade geschehen war.
Und während Samir sie tiefer in die Dunkelheit, in sein eigenes Gemach trug, wusste sie – dies war erst der Anfang.
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